arne klawitter

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Prof. Dr. Arne Klawitter

Faculty of Letters, Arts and Sciences
School of Humanities, German Department, Office 33-1405
Waseda University
Toyama 1-24-1, Shinjuku-ku
162-8644 Tokyo
Japan

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クラウ゛イツター アルネ

33号館14 階1405 室
早稲田大学文学学術院 ドイツ文学
戸山 1-24-1
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10 Kommentare

  1. Jörg Heinig sagt:

    Lieber Arne,
    beim unsystematischen Stöbern traf ich auf Deinen Namen und kam auf diese Seite. Wie geht es Dir? Gibt es die Aussicht, dass Du irgendwann nach Deutschland zurückkehrst? Ich habe inzwischen meinen Platz im Ministerium geräumt und bilde angehende Philosophie- und DeutschlehrerInnen im Lehrervorbereitungsdienst aus. Aus alter Verbundenheit interessiert mich Dein Projekt zur DDR-Literatur. Gibt es dazu schon etwas Greifbares?

    Herzliche Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
    von
    Jörg Heinig

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  2. Guten Tag Herr Klawitter,
    ich bin bei meinen Recherchen zum Thema „Resonanz“ auf Ihr Buch „Ästhetische Resonanz“ gestossen. Besonders interessiert hat mich das Kapitel zu „Atmosphäre und Resonanz“. Ich arbeite als Soziologe seit einiger Zeit zum Thema Resonanz und wollte Sie fragen, ob Sie noch andere Texte zu dem Thema geschrieben haben? Da ich mich auch für Asien (vor allem Japan) interessiere, gerne auch mit Bezug zu Ostasien. Vielleicht haben Sie mir auch den einen oder anderen Literaturtipp? Vielen Dank im Voraus.

    Beste Grüße aus der Schweiz (Bern),
    Dietmar Wetzel

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    • Sehr geehrter Herr Wetzel,
      ich freue mich über Ihr Interesse an dem Thema. Allerdings schreibe ich aus literaturwissenschaftlicher Sicht und unabhängig von dem Soziologen Helmut Rosa, dessen Buch später erschienen ist und dessen Konzept ich daher nicht kannte. Mich hat insbesondere die Wirkung von (unlesbaren) Zeichen interessiert, oder z.B. von Zeichen, wie die chin. oder sinojapanischen, die man, wenn man vorher die Sprache und Schrift nicht eingehend gelernt hat, nicht verstehen kann – das Spektrum dieser Wirkungen habe ich unter dem Begriff der Resonanz zusammengefasst, den ich von Stephen Greenblatt entlehnt (aus seinem Essay „Resonanz und Staunen“) und entsprechend konkretisiert hat. Ferner habe ich mich mit ästhetischen Konzepten aus Ostasien befasst, die im Westen gewöhnlich keinen ästh. Wert haben, wofür ich ebenfalls den Begriff Resonanz verwendet habe. Ich beziehe mich aber nur auf Zeichenwirkungen, nicht auf zwischenmenschliche Beziehungen, wie es die Soziologen eigentlich tun. Einen kurzen Überblick über meine Forschungen finden Sie unter https://www.jstage.jst.go.jp/article/jgg/151/0/151_KJ00010250676/_pdf
      Mit besten Grüßen, Arne Klawitter

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      • Hallo Herr Klawitter,
        haben Sie vielen Dank für Ihre schnelle Antwort! Ich bin mir dessen bewusst, dass sie als Literaturwissenschaftler zu dem Resonanz-Konzept arbeiten, aber für mich ist das dennoch interessant (ich habe auch Literaturwissenschaft studiert). Daher: Vielen Dank für den Text, der mir in der Tat einen guten Überblick verschafft. Daraus entspringt dann auch eine Bitte. Könnten Sie mir Ihren Text zu Yoko Tawada, deren Werke ich sehr schätze, zukommen lassen. Das wäre sehr nett.

        Mit besten Grüßen
        Dietmar Wetzel

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  3. Christian Levold sagt:

    Hallo Arne hier ist Levi

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  4. guten tag,

    wäre Ihnen sehr dankbar für eine kopie Ihrer rezension in weimarer beiträge 2 2020

    beste grüße
    ralf frodermann

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  5. amenogold sagt:

    Sehr geehrter Herr Klawitter,

    derzeit lese ich Ihr Buch ‚Fernöstliche Schrifträume‘ zu den Zeichenwelten des Künstlers Xu Bing. Dazu hätte ich einige Fragen:

    Es würde mich interessieren, ob Ihre Ausführungen zum Thema ‚das unlesbare in der Literatur’ auch einen Ansatz zur Interpretation des Voynich Manuskripts geben könnten. Vielleicht war ja der unbekannte Autor dieses rätselhaften Werkes ein früher Vorgänger von Xu Bing. Oder gibt es einen anderen Grund, warum Sie das Voynich Manuskript in diesem Zusammenhang nicht erwähnt haben?

    Im Kapitel ‚Reine Spur in der Schrift‘ schreiben Sie, eine Kunstschrift müsste notwendigerweise verbiorgen sein und als Verbergung ihrer selbst entstehen.
    Das erinnert mich an den Künstler Song Dong und seine ‚Performance in the Lhasa River, Tibet, 1996 wo er Holzsiegel auf das vorbeifließende Wasser ‚druckt‘. Entspricht das Ihrer Intention?

    Zuletzt würde ich gerne wissen, ob es Ihr Buch über Xu Bing auch in japanischer Sprache zu erwerben gibt. Ich würde es gerne meiner Kalligraphielehrerin schenken.

    Herzlichen Dank im Voraus.

    Mit freundlichen Grüßen
    Peter Schlegel

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    • Sehr geehrter Herr Schlegel,
      vielen Dank für Ihre Nachricht!
      Zu Ihren Fragen: Das Voynicht-Manuskript habe ich in diesem Zusammenhang nicht erwähnt, da es ganz andere Fragen aufwirft und nicht als Künstler-Projekt zu verstehen ist. Ohne Zweifel sollte es ein Gegenstand weiterer Forschung und vielleicht auch eines weiteren Buches sein. Ich habe tatsächlich schon mit dem Gedanken gespielt.
      Der Bezug auf Song Dong hingegen ist mit Blick auf die verborgene Spur interessant und lässt sich durchaus mit dem von mir Intendierten in Beziehung setzen.
      Das Buch gibt es leider nicht auf Japanisch. Ich habe schon an eine englische Übersetzung gedacht und zaghaft damit begonnen. Da aber das deutsche Buch bislang auf wenig Resonanz gestoßen ist und noch keine Rezension erhalten hat, habe ich den Plan wieder auf Eis gelegt. Eine japanische Übersetzung hingegen wäre bedenkenswert. Ich habe, ehrlich gesagt, noch nicht daran gedacht, sollte vielleicht aber mal einen Kollegen fragen, ob er oder sie bereit wäre. Wenn es zustande kommen sollte, werde ich Sie informieren.
      Ich wünsche Ihnen alles Gute für das neue Jahr!
      Mit besten Grüßen,
      Arne Klawitter

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      • amenogold sagt:

        … vielen Dank für die ausführliche Antwort.
        Für Ihr Buch wird auf Amazon nur noch ein Exemplar angeboten. Das wundert mich nicht, zumal ich selbst schon drei Exemplare gekauft habe. Im November wurde auf dem Fernsehsender Arte eine dreiteilige Sendung zur Entstehung der Schrift gezeigt, wo in der dritten Folge Xu Bing ausführlich zu Wort gekommen ist und natürlich seine Hauptwerke vorgestellt wurden. Die Sendungen können noch gestreamt werden und werden die Nachfrage nach Ihrem Buch sicher weiter beleben. Ich wünsche Ihnen und mir, dass Sie bald jemanden finden, der Ihre Arbeit ins japanische überträgt. Wenn es soweit ist, geben Sie mir bitte auch die Bezugsquelle an. Meine Email haben Sie ja.
        Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Jahresanfang und ein gutes, erfolgreiches 2021.
        Herzliche Grüße Peter Schlegel

        https://www.arte.tv/de/videos/083905-003-A/vom-schreiben-und-denken-die-saga-der-schrift-3-3/

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